Cotoletta alla Milanese vs Wiener Schnitzel – der Unterschied
Beide Gerichte sehen auf den ersten Blick ähnlich aus – paniertes Kalbfleisch, goldgelb gebacken. Entsprechend werden Cotoletta alla Milanese und Wiener Schnitzel oft miteinander verwechselt.
Der Unterschied liegt jedoch im Detail – und ist größer, als man zunächst denkt.
Wir arbeiten bei Figoletta mit der Cotoletta alla Milanese. Umso spannender ist für uns der direkte Vergleich mit dem Wiener Schnitzel – zwei Klassiker, die zwar ähnlich wirken, aber unterschiedlich gedacht sind.

Was ist Cotoletta alla Milanese?
Die Cotoletta alla Milanese ist ein traditionelles Gericht aus Mailand und wird im Deutschen oft als „Mailänder Schnitzel“ bezeichnet – auch wenn sie sich in Zubereitung und Schnitt deutlich vom Wiener Schnitzel unterscheidet.
Verwendet wird ein Kalbskotelett am Knochen, das vergleichsweise dick geschnitten ist. Es wird paniert und in Butter gebraten, wodurch eine gleichmäßige, goldene Kruste entsteht.
Charakteristisch sind das saftige Fleisch, der Knochen und die Zubereitung in Butter, die dem Gericht eine kräftige Note gibt.
Was ist ein Wiener Schnitzel?
Das Wiener Schnitzel ist ein Klassiker der österreichischen Küche.
Es wird aus Kalbfleisch zubereitet, dünn geklopft und ohne Knochen verarbeitet. Anschließend wird es paniert und traditionell in Butterschmalz ausgebacken.
Das Ergebnis ist eine leichte, luftige Panade und eine eher feine, knusprige Textur.
Wer ein klassisches Wiener Schnitzel erleben möchte, findet bei Figlmüller eine der bekanntesten Adressen in Wien.

Der Unterschied zwischen Wiener Schnitzel und Cotoletta alla Milanese
Beide Gerichte basieren auf paniertem Kalbfleisch – unterscheiden sich jedoch in mehreren Punkten deutlich:
Cotoletta alla Milanese
-
Fleisch & Schnitt: Kalbskotelett am Knochen, dick geschnitten
-
Zubereitung: In einer Sonnenblumenöl/Butterschmalz-Mischung ausgebacken
-
Textur & Geschmack: Saftig, kräftig, kompakter
-
Herkunft: Mailand
Wiener Schnitzel
-
Fleisch & Schnitt: Kalbfleisch (aus der Kalbsnuss) ohne Knochen, dünn geklopft
-
Zubereitung: In einer Sonnenblumenöl/Butterschmalz-Mischung ausgebacken
-
Textur & Geschmack: Leicht, knusprig, luftiger
-
Herkunft: Wien
Was bedeutet „alla milanese“?
„Alla milanese“ bedeutet wörtlich „nach Mailänder Art“.
Gemeint ist damit eine Zubereitung, die typisch für Mailand ist: paniertes Fleisch, in Butter gebraten, meist mit Knochen und etwas kräftiger ausgeführt als vergleichbare Gerichte.
Cotoletta alla Milanese bei Figoletta
Unsere Cotoletta alla Milanese wird aus Kalbsrücken am Knochen zubereitet und goldgelb gebacken.
Wir halten uns an die klassische Zubereitung – mit Kalbsrücken am Knochen, goldgelb gebacken und etwas dicker geschnitten.
Für uns ist sie ein italienischer Klassiker mit Wiener Charakter.
Optional kann sie mit Trüffelbutter und frisch gehobeltem schwarzen Trüffel ergänzt werden.

Fazit: Zwei Klassiker, zwei Ansätze
Cotoletta alla Milanese und Wiener Schnitzel stehen für zwei unterschiedliche Küchen und zwei eigenständige Ansätze.
Beide haben ihre eigenen Vorzüge – und zeigen, wie ähnlich eine Idee sein kann und dennoch unterschiedlich umgesetzt wird.
Wer beide Varianten erleben möchte, findet in Wien mit Figoletta und Figlmüller zwei unterschiedliche Zugänge.
Ebenfalls beliebt: Trüffelpasta & Trüffelpizza in Wien